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Gottfried Keller
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19. Juli 1819 - 15. Juli 1890
Als Sohn eines Drechsler-Meisters kam der Zürcher Poet und Dichter Gottfried Keller
im Haus "Zum goldenen Winkel" in Zürich zur Welt und wuchs später
gegenüber der "Oepfelchammer" am Rindermarkt auf.
Der frühe Verlust seines Vaters prägte sein Leben entscheidend.
Früh wandte er sich der Landschaftsmalerei zu, welcher er 1840 - 1842 in München
Fundierung geben wollte. In dieser Zeit wuchs sein Interesse an der Politik seiner Heimat,
an Poesie und Schriftstellerei. Für seine ersten Gedichte erhielt er von Zürich ein Stipendium
für ein Studium in Heidelberg.
1850 bis 1855 war Keller in Berlin, wo die Werke "Der grüne Heinrich" und "Die Leute von Seldwyla" entstanden.
1861 übernahm Keller das wichtige Amt des Staats-Schreibers des Kantons Zürich, das er nach 15 Jahren
niederlegte, um sich danach ausschliesslich der Dichterei zu widmen. Keller schrieb ausschliesslich in
deutscher Sprache und pflegte enge Freundschaften zum Schweizer Maler Böcklin, sowie Brahms und Storm.
Unsere traditionsreiche "Oepfelchammer", Stammlokal von Gottfried Keller,
ist die älteste, unverändert erhaltene Weinstube Zürichs.
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