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 WILLKOMMEN

Im Herzen der Zürcher Altstadt finden Sie die «Oeli», wie unsere Oepfelchammer liebevoll unter den Stammgästen genannt wird, die älteste, unver- ändert erhaltene Weinstube Zürichs.

Die Oepfelchammer zählt seit 1801 in ihrer Originalität zu den Sehenswürdigkeiten unserer Stadt. Dieser traditionsreiche Zürcher-Treffpunkt bewirtete viele namhafte Gäste wie Gottfried Keller, den wohl bekanntesten Zürcher Poeten und Schriftsteller.

Der Gastronomiebetrieb befindet sich seit 1950 im Familienbesitz.

Ein gemütliches Ambiente, eine vorzügliche Küche mit vorwiegend Schweizer Gerichten und erstklassigen Weinen aus der Region verwöhnen den Gast. Ob in der rustikalen Weinstube oder in der Gaststube, für Ihre privaten Feste oder Firmen-Anlässe finden Sie hier den richtigen Rahmen.

Kommen Sie vorbei und lassen sich davon überzeugen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Familie Himstedt, Henner und Mitarbeiter

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DIE GESCHICHTE

 

Die Familie Himstedt-Baur ist stolz auf die «Öli», die sie schon seit über 60 Jahre besitzen. Frau Karin Henner-Himstedt übernahm die Leitung der Oepfelchammer von ihrer Mutter. Sie absolvierte die kaufmännische Lehre. Als sie durch Ihre Familie zur Gastronomie kam, besuchte sie zusätzlich die Hotel- handelsschule. Die «Öli» zählt heute zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt Zürich, denn sie ist die älteste Weinstube Zürichs. Seit 1801 ist sie, mit der kleinen Ausnahme der Beleuchtung und den Fenstern, unverändert geblieben. Für die Beleuchtung waren früher Petrollampen zuständig und die Fenster mussten ausgewechselt werden, um die Nachbarn vom Lärm zu schützen. Das Haus selber ist über 650 Jahre alt (1357) und wurde wahrscheinlich 1410 unter dem Namen «Zum Judenhut» im Grundbuch eingetragen. Der Name «Oepfelchammer» soll daher kommen, weil die Klosterfrauen des Verenaklosters ihr Obst dort zum Dörren einlagerten. Spätestens anfangs des 17. Jahrhunderts wurde hier angefangen Brot zu backen. Die Bäckerei gab es noch im 19. Jahrhundert. Sie war bekannt für Zwiebelkuchen namens «Böllen-Wähen». Das Besondere daran war, dass die Studenten nach dem Essen zum Spass mit den Brettern, auf denen die Wähen serviert wurden, die Treppe hinunter rutschten. Erst ab 1801 wurde die «Öli» als Weinstube dazu betrieben. Der Name «Öli» entstand von Studenten, die ihre Stimmbänder mit Wein «Ölten», um besser zu singen.

DAS LOKAL

 

Das Lokal war das Stammlokal vom wohl bekanntesten Zürcher Poeten, Schriftsteller und ehemaliger Zürcher Staatsschreiber Gottfried Keller. Er lebte von 19. Juli 1819 bis 15. Juli 1890 und wohnte gegenüber der Oepfelchammer. Nach Gottfried Kellers Tod brachte in der «Öli», Professor Julius Stiefel den Studenten die deutsche Literatur bei und die Qualitäten der Zürcher Weine und deren Jahrgänge. Der Professor wusste alles über die Weine der letzten 50 Jahre. Damals begann man mit der Balkenprobe. Wer in einer Studentenverbindung aufgenommen werden wollte, musste die Balkenprobe bestehen. Boris, der Kellner, wagte sich noch nie über die zwei Balken zu klettern, «da dies nicht in seinem Arbeitsvertrag stehe». Die Studenten von früher kommen heute noch und bringen Freunde oder Touristen aus aller Welt mit, um die tolle Tradition und lockere Atmosphäre zu zeigen. Für Passanten ist es nicht ganz so leicht dieses Lokal zu finden, da es in einer kleinen Nebengasse liegt. Aber als Einheimischer geht man gerne hin wegen dem gutem Essen und dem aufmerksamen Service. Die Gäste sind Leute aus sämtlichen Bereichen, von einfachen Mitarbeitern, Touristen bis zu Direktoren. Ein positiver Trend ist, dass vermehrt junge Gäste zu ihnen finden. Es sei zu spüren, dass das Fast Food weniger gefragt sei. Wenn man eng sitzt, bringt man etwa 50 Leute in die «Öli» rein. Es ist aber noch die «Gaststube» vorhanden, welche noch weitere Plätze in der Oepfelchammer anbietet. Im Sommer hat man die Gelegenheit draussen in der Gasse zu sitzen. Die Preise befinden sich in der gut bürgerlichen Mittelklasse. An Sonntagen und Montagen haben sie Ruhetag ausser am «Sächsilüüte».
Christian Riedi & Florian Schnetz

oeli

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Die traditionsreiche «Oepfelchammer», auch liebevoll «Oeli» genannt – der Treffpunkt in Zürich für jedermann und Stammlokal von Gottfried Keller – ist die älteste, unverändert erhaltene Weinstube Zürichs. Bis heute wird hier die alte Weinstuben-Tradition mit der berühmten Balkenprobe gepflegt. Auch gelten in der «Oeli» eigene «Gesetze».

Lassen Sie sich in unserer historischen Gaststube verwöhnen. Schlemmen Sie nach traditioneller Zürcher Art. Kosten Sie unsere vorzüglichen Gerichte, auserlesene Weine, vorwiegend aus der Region und geniessen Sie den erstklassigen Service.

REGLEMENT

UNSER TEAM

team

Boris

Die Seele der Oepfelchammer kümmert sich seit 19 Jahren mit ganzem Herzen um unsere Gäste.

Karin Henner

Führt in dritter Generation die Tradition des Hauses weiter und verpasst der Oepfelchammer zeitgemässen Schwung.

René Petzoldt

Der Küchenchef und sein Team verzaubern und verwöhnen mit Freude und Kreativität den Gaumen unserer Gäste.

SPEISEKARTE

Vorspeisen
Starters

Suppen
SOUPS

Vegetarische Gerichte
VEGETARIAN DISHES

Fischgerichte
FISH & SEAFOOD

Hauptgerichte
MAIN DISHES

Beilagen Ihrer Wahl
SIDE DISHES

Desserts

keller

Gottfried Keller (* 19. Juli 1819 in Zürich; † 15. Juli 1890 in Zürich) war ein Schweizer Dichter und Politiker.

Wegen eines Jugendstreiches von der höheren Schulbildung ausgeschlossen, trat er eine Lehre an, um Land- schaftsmaler zu werden. Er verbrachte zwei Studienjahre in München, von wo er 1842 mittellos in seine Va- terstadt zurückkehrte. Unter dem Eindruck der politischen Lyrik des Vormärz entdeckte er sein dichterisches Talent. Zur gleichen Zeit beteiligte er sich an der militanten Bewegung, die 1848 zur staatlichen Neuordnung der Schweiz führte.

Als die Zürcher Regierung ihm ein Reisestipendium gewährte, wandte er sich nach Heidelberg, um Geschich- te und Staatswissenschaften zu studieren, und von dort aus weiter nach Berlin, um sich zum Theaterschrift- steller auszubilden. Anstelle von Dramen entstanden jedoch Romane und Novellen, so Der grüne Heinrich und Die Leute von Seldwyla, seine bekanntesten Werke. Nach sieben Jahren in Deutschland kehrte er 1855 nach Zürich zurück, zwar als anerkannter Schriftsteller, doch immer noch mittellos. Letzteres änderte sich 1861 mit seiner Berufung zum Ersten Staatsschreiber des Kantons Zürich. Der Berufung war die Veröffent- lichung des Fähnlein der sieben Aufrechten vorausgegangen, einer Erzählung, in der er seine „Zufriedenheit mit den vaterländischen Zuständen“ ausdrückte, zugleich aber bestimmte mit dem gesellschaftlichen Fort- schritt verbundenen Gefahren aufzeigte.

Gottfried Kellers politisches Amt nahm ihn zehn Jahre lang voll in Anspruch. Erst im letzten Drittel seiner Amtszeit erschien von ihm Neues (die Sieben Legenden und Die Leute von Seldwyla Teil zwei). 1876 legte er sein Amt nieder, um wieder als freier Schriftsteller tätig zu sein. Es entstanden eine Reihe weiterer Erzählwer- ke (die Züricher Novellen, die endgültige Fassung des Grünen Heinrich, der Novellenzyklus Das Sinngedicht sowie der sozialkritische Roman Martin Salander).

Gottfried Keller beschloss sein Leben als erfolgreicher Schriftsteller. Seine Lyrik regte eine Vielzahl von Musi- kern zur Vertonung an, mit seinen Novellen Romeo und Julia auf dem Dorfe und Kleider machen Leute hatte er Meisterwerke der deutschsprachigen Erzählkunst geschaffen. Schon zu seinen Lebzeiten galt er als einer der bedeutendsten Vertreter der Epoche des bürgerlichen Realismus.

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Ein Blick hinter diese Fassade lohnt sich auf alle Fälle. Auf dem alten Gemäuer, gezeichnet in alter Fresko-Handwerkskunst, der Originalschriftzug der Oepfelchammer, flankiert von den beiden geschichtsträchtigen Zürchern Gottfried Keller (Literat) und dem Heerführer und Zürcher Bürgermeister Hans Waldmann. Im Innern kulinarische Leckerbissen aus der Schweiz mit einem Touch Internationalität und ausgesuchte Weine in der ältesten, noch original erhaltenen Weinstube der Stadt. Hier treffen findige Gäste aus aller Welt offene Zürcher, die den Wert einer echten Gastfreundschaft zu schätzen wissen.